EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) macht 8 Mio. Euro Verlust durch üben mit deutschen Stromkunden – Was ist Ihre Meinung dazu?

Schweizer Stromverbraucher (Haushalte und KMU/Gewerbe), welche einen Jahresverbrauch von weniger als 100’000 kWh haben, können ihren Strom nicht am freien Strommarkt beschaffen.

Deshalb gründete EBL im Jahr 2009 in Deutschland eine Tochterfirma  (EBLD Schweizstrom), um Erfahrungen im offenen deutschen Strommarkt zu sammeln. Angehäuft haben sich vor allem Schulden: 8 Millionen Euro seit 2009.

Dazu berichtete diese Woche auch die Handelszeitung: https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ebl-teure-gehversuche-der-marktwirtschaft

Die Genossenschafter der EBL sind juristische und private Personen, die Liegenschaftseigentum besitzen, welches an das Stromnetz der EBL angeschlossen ist. Haben somit diese Kundengruppe das «Lehrgeld» bezahlt?

Wäre es nicht sinnvoller, dass alle Stromkunden in der Schweiz selbst «üben» könnten, indem diese ihren Stromlieferanten frei wählen?

Ob und wann dies der Fall sein wird, steht heute noch nicht fest. Renergy hat zur geplanten Marktöffnung schon informiert: https://www.linkedin.com/posts/mauro-renggli-ihr-strombroker_trotz-breiter-kritik-bundesrat-h%C3%A4lt-an-activity-6583360789523025920-2cT0

Für Stromverbraucher mit einem jährlichen Stromverbrauch von > 100’000 kWh ist dies schon seit 2009 möglich. Für diese Kundengruppe beschafft Renergy seit 2013 als unabhängiger Strombroker den Strom am freien Strommarkt. Gerne beraten wir Sie dabei.